Samstag, 21. Juli 2012

Zwischenfazit

Nun sind es drei Wochen ohne Fleisch. Mir geht es blendend.
Nicht, dass ich jetzt sagen würde "besser als je zuvor". Es fehlen einfach eher die Momente, die durch Fleischkonsum und fettiges Essen im Allgemeinen unangenehmes Befinden verursachen.
Vielleicht kennen ja einige von euch die Situation, dass man früher öfters mal bei einem Fast-Food-Riesen "diniert" hat und sich danach ziemlich vollgefressen fühlte. Bei mir hatte dies oft einen schnellen Puls und Kreislaufproblemchen verursacht. Woran das nur liegt?^^

Wenn ich so darüber nachdenke ist das schon irgendwie pervers. Da hat doch mein Körper jedes Mal nach einer Mahlzeit in einer Fast-Food-Kette zu mir gesagt: "Mach' das nie wieder! Mir geht's total beschissen!!!". Und dennoch wurden diese Körpersignale einfach ignoriert.

Da fällt mir gerade noch etwas ein. Vor zwei Wochen habe ich im Radio gehört, dass eine neue Studie besagt, dass der Durchschnittsdeutsche circa 2,7 Kilogramm mehr wiegt, als noch vor 10 Jahren.

Wenn das mal nicht an übermäßigem Tierproduktkonsum liegt...

Kommentare:

  1. der durchschnittsdeutsche ist aber auch ein paar cm größer geworden. und ich glaube, chips, cola und pommes (also meistens vegane lebensmittel) haben zum übergewicht auch einiges beigesteuert, nicht bloß steak und schnitzel.

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  2. Wenn ich mir mein Umfeld so anschaue, dann fallen mir verdammt viele Leute ein, die täglich Wurst und Fleisch essen. Billigfleisch und Billigwurst machen es möglich.
    Ich denke der Fleischkonsum hat gegenüber dem Konsum von Süßkram und Konsorten eher zugenommen.
    Natürlich spielt beides eine Rolle.
    Aber wenn ich schon Leute reden höre, die sagen, dass in JEDE vernünftige Mahlzeit Fleisch reingehört, könnte ich kotzen. Solche Leute höre ich wirklich oft reden.
    Nichtmal ich als ehemaliger Fleischfanatiker war so drauf.

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    1. mir fallen auch verdammt viele leute ein, die täglich süßkram essen. das früher auch nicht so, da haben sich die kinder zu weihnachten über ne orange und nüsse gefreut. heute wird man mit schokolade, riegeln, gummibärchen etc. zugeschmissen. und die ganzen "kinderprodukte" sind ja eher im süßbereich angelegt: kinderschokolade, pudding, bonbons, brause...

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  3. Ich hab zb. vegan mal schön locker 10 kg zugenommen. Man kann sich also auch vegan falsch ernähren. ;D

    Ich glaube wir wissen "Lebensmittel" allgemein einfach nicht mehr zu schätzen. Hier wo wir leben, haben wir fast unbegrenzt Möglichkeit zu konsumieren, sodass es manchen sicher über den Kopf wächst. Die kaufen dann lieber 3 Brote und lassen die Hälfte vergammeln, anstatt eventuell darauf verzichten zu müssen. Das sieht man ja auch an Feiertagen, wenn die Supermärkte mal länger geschlossen sind, da machen immer gleich alle so als würde die Welt untergehen. "Aaah... wenn ich jetzt nicht 20 Gläser Marmelade kaufe, verhungern wir alle!" ;)
    Gut, das war jetzt etwas überspitzt dargestellt. Ich finde aber auch, dass wir, egal ob Omivore, Vegetarier oder Veganer mehr darüber nachdenken sollten was wir überhaupt brauchen.
    Ich persönlich "gönne" mir jetzt ab und an mal ein Stück Schokolade, aber wirklich so, dass ich mich drauf freuen kann und weiß, dass ich es nicht jeden Tag esse.

    Aber du hast recht, Wurst ist richtig billig ... ich finde das immer grausam, wenn ich vor dem Regal stehe. Ein kleines, hilfloses Leben für 80 Cent ... traurig.

    Liebe Grüße

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